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Glossar

Bodenplatte

Die Bodenplatte ist die tragende Stahlbetonplatte, auf der das Haus steht — sie überträgt das Gewicht des Gebäudes gleichmäßig auf den Untergrund und ist bei ebenerdigen Fertighäusern die Standardgründung.

Bodenplatte vs. Keller: was ist der Unterschied?

Eine Bodenplatte liegt direkt auf dem Erdreich auf; darunter gibt es keinen nutzbaren Raum. Ein Keller hingegen ist ein vollständig ausgeschachteter und eingeschalter Betonkörper mit Nutzfläche. Die Bodenplatte ist günstiger, schneller zu bauen und für ebenerdige Bungalows die logische Wahl — ein Keller wäre bei einem eingeschossigen Haus ein relativer Mehraufwand.

Anforderungen an die Bodenplatte beim Fertighaus

Eine Fertighaus-Bodenplatte muss exakt nach Plan (Maßgenauigkeit im Millimeterbereich) und mit ausreichend Dämmung ausgeführt sein. Der Wärmedurchgang durch den Boden (Perimeterdämmung) beeinflusst den U-Wert der Gebäudehülle und damit den Energiestandard EH-55. Typisch sind 12–16 cm Dämmung unter der Platte (zur Prüfung).

Wer baut die Bodenplatte?

Bei schlüsselfertigen Fertighäusern ist die Bodenplatte oft im Leistungsumfang enthalten — oder wird als separate Position ausgewiesen. Prüfen Sie das in der Bau- und Leistungsbeschreibung. Ist sie nicht enthalten, beauftragen Sie einen lokalen Betonbauer; der Hersteller gibt Ihnen in der Regel genaue Vorgaben für die Ausführung.

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