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Ratgeber

Bungalow barrierefrei bauen: Was muss man beachten?

Ein barrierefreier Bungalow ist die klügste Bauform für alle Lebensphasen — weil die Ebenerdigheit kein Kompromiss ist, sondern ein Vorteil. Was die DIN 18040-2 vorschreibt und was Fichtelgebirgs-Haus ab Werk liefert.

Stand: 15. Juni 2026

Ein barrierefreier Bungalow nach DIN 18040-2 benötigt Türbreiten von mindestens 90 cm, einen stufenlosen Zugang und eine bodengleiche Dusche — Fichtelgebirgs-Haus liefert das ab Werk bei allen Modellen. Der Bungalow ist die einzige Hausform, die diese Anforderungen ohne Aufzug und ohne Treppenlift erfüllt — und damit für alle Lebensphasen geeignet ist: für junge Familien mit Kinderwagen genauso wie für Menschen im Alter oder mit Behinderung.

Warum ist der Bungalow die beste Wahl für barrierefreies Wohnen?

Weil er von Natur aus eingeschossig ist. Kein Treppensteigen, kein Nachdenken über Aufzüge, keine Kompromisse. Wer heute ein Einfamilienhaus mit zwei Stockwerken baut, plant die erste Umbaumaßnahme gleich mit — denn die Statistik zeigt: Im Alter oder bei Unfall wird das Erdgeschoss zum Hauptwohnbereich, und der Rest steht leer.

Ein ebenerdiger Bungalow dagegen funktioniert vom ersten Tag bis zur letzten Dekade Ihres Lebens ohne strukturelle Einschränkungen.

Was schreibt DIN 18040-2 vor? Die wichtigsten Maße

MerkmalDIN 18040-2 MindestmaßFichtelgebirgs-Haus Standard
Türbreite (lichte Weite)≥ 90 cm90 cm (alle Innentüren)
Türbreite Haustür≥ 90 cm90 cm
Bewegungsfläche Bad≥ 120 × 120 cmerfüllt
Duschebodengleichbodengleich ab Werk
Zugangsschwellemax. 2 cmstufenlos
Rampenneigung Außen (falls nötig)max. 6 %planbar

(Stand 06/2026, zur Prüfung — konkrete Maße gemäß Bauantrag)

Was kostet barrierefreies Bauen im Neubau vs. nachträglicher Umbau?

Das ist die entscheidende Rechnung, die viele Bauherrn zu spät anstellen:

MaßnahmeIm NeubauNachträglicher Umbau
Breitere Türen (je Tür)~0 € Mehrkosten (Planungssache)500–2.000 €
Bodengleiche Dusche~500–1.500 € Mehrkosten3.000–8.000 €
Schwellenloser Zugang~0 €2.000–5.000 €
Bad komplett umbaugerecht~3.000–8.000 €15.000–40.000 €
Gesamt typisch~3.000–10.000 €30.000–80.000 €

(Stand 06/2026, zur Prüfung)

Die Schlussfolgerung ist eindeutig: Barrierefreiheit im Neubau zu planen kostet einen Bruchteil des späteren Umbaus.

Welche KfW-Förderung gibt es für barrierefreies Bauen?

Für den Neubau eines barrierefreien Bungalows kommen 2026 folgende Programme in Frage:

  • KfW 297/298 — Klimafreundlicher Neubau: zinsgünstige Kredite bis 150.000 € für EH-55-Neubauten — barrierefreie Bauweise ist kein Hindernis, alle Fichtelgebirgs-Haus-Modelle erfüllen den Standard
  • KfW 300 — Wohneigentum für Familien: bis 270.000 € Kredit für Familien mit Kindern bis zu einem bestimmten Haushaltseinkommen
  • Bayerische Landesprogramme: zusätzliche Förderungen für barrierefreies und altersgerechtes Bauen (Stand 06/2026, zur Prüfung — individuelle Beratung empfohlen)

Mehr dazu auf unserer Finanzierungsseite oder direkt im Ratgeber KfW-Förderung 2026.

Checkliste: Das braucht ein barrierefreier Bungalow

  • Ebenerdiger Zugang ohne Stufen (max. 2 cm Schwelle)
  • Haustür ≥ 90 cm lichte Weite
  • Alle Innentüren ≥ 90 cm lichte Weite
  • Bodengleiche Dusche im Bad
  • Ausreichend Bewegungsfläche im Bad (mind. 120 × 120 cm)
  • Keine Schwellen zwischen den Räumen
  • Haltegriffe im Bad (nachrüstbar, Wand dafür vorbereitet)
  • Breite Flure (mind. 120 cm empfohlen)
  • Stellflächen für Rollator / Rollstuhl am Eingang

Alle Fichtelgebirgs-Haus-Modelle — Greta (80 m²), Mathilda (96 m²) und Brunhild (127 m²) — erfüllen die wesentlichen Punkte dieser Liste ab Werk.

Für wen ist ein barrierefreier Bungalow besonders geeignet?

Für Senioren, die heute vorausschauend bauen. Für Menschen mit Behinderung, die keine Kompromisse eingehen wollen. Für Familien mit kleinen Kindern, für die Barrierefreiheit schlicht praktisch ist. Und für alle, die einmal gebaut ein Leben lang wohnen möchten, ohne umbauen zu müssen.

Jetzt Beratungsgespräch vereinbaren — wir zeigen Ihnen, wie ein barrierefreier Bungalow für Ihre Lebenssituation aussieht.

Häufige Fragen

Was bedeutet DIN 18040-2 beim Bauen?

DIN 18040-2 ist die deutsche Norm für barrierefreies Wohnen. Sie definiert Mindestmaße für Türbreiten (≥ 90 cm lichte Weite), Bewegungsflächen (≥ 120 × 120 cm), stufenlosen Zugang und bodengleiche Duschen. Ein Bungalow erfüllt diese Anforderungen strukturell leichter als ein Mehrgeschossbau.

Was kostet nachträgliche Barrierefreiheit im Vergleich zum Neubau?

Nachträgliche Umbaukosten für Barrierefreiheit betragen oft 30.000–80.000 € — beim Neubau kostet derselbe Standard kaum Aufpreis, weil die Planung von Anfang an stimmt. Eine Tür breiter planen kostet nichts extra; später aufbrechen kostet tausende Euro.

Fördert die KfW barrierefreies Bauen?

Ja. Über das KfW-Klimaprogramm 297/298 (EH-55) erhalten Sie zinsgünstige Kredite bis 150.000 € für den Neubau — barrierefreie Bauweise ist dabei kein Ausschlusskriterium, sondern Standard. Zusätzlich gibt es bayerische Landesprogramme. Details auf /finanzierung-kfw/.

Sind alle Fichtelgebirgs-Haus-Modelle wirklich barrierefrei?

Ja. Alle drei Modelle (Greta, Mathilda, Brunhild) sind ebenerdige Bungalows ohne Schwellen, mit 90-cm-Türen und bodengleicher Dusche als Standard. Rollstuhlgerechte Erweiterungen (Haltegriffe, breitere Bewegungsflächen) sind auf Wunsch planbar.

Was ist der Unterschied zwischen barrierefrei und rollstuhlgerecht?

Barrierefrei nach DIN 18040-2 deckt die Bedürfnisse von Menschen mit eingeschränkter Mobilität ab, ist aber nicht automatisch rollstuhlgerecht. Rollstuhlgerecht (eingeschränkt: R) verlangt größere Bewegungsflächen (≥ 150 × 150 cm) und breitere Türen (≥ 90 cm). Sprechen Sie uns auf Ihre konkreten Anforderungen an.

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